Kategorie: Am Lagerfeuer

Am Lagerfeuer: Sooo schön!!

Am Lagerfeuer: Sooo schön!!

Ihr Lieben,

Oje, wir bekommen viele Nachrichten auf allen möglichen Kanälen, ob es uns denn gut gehe. Ja, uns geht es super!! Wir haben lediglich unser Internetguthaben sehr ausgeschöpft (seeehr teuer in Kanada) und hatten damit zu tun, unsren Alltag in Kanada zu meistern.

Neeee, in Nova Scotia gibts ja keine Jobs, heißt es oft. Es stimmt, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine gute Ausbildung/ein Studium gepaart mit guten Fremdsprachenkenntnissen (besonders Französisch!!) und einer gewissen Flexibilität und einer guten Ausdauer doch zu einem Job Offer führen können.

Leute, gute Englischkenntnisse sind das A&O, sowie Beziehungen. Meldet Euch so früh wie möglich bei Firmen, für die Ihr gern arbeiten würdet und besucht diese vor Ort, wenn möglich. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie viele Anfragen kanadische Firmen aus dem Ausland erhalten, da ist es sehr hilfreich, wenn man der Anfrage ein Gesicht zuordnen kann.

Wir haben von Anfang an sehr freundliche Menschen aus Kanada kennen lernen dürfen, und von diesen Beziehungen profitieren wir nun auch, in privater als auch wirtschaftlichen Hinsicht. Wir sind sehr dankbar für die Hilfe in jeglicher Hinsicht, die wir erhalten durften.

Es geht uns sehr gut, ich glaub, mein Blutdruck ist so niedrig, dass man ihn kaum noch messen kann. Kein Stress auf den Straßen, alle fahren vorsichtig aufgrund von Wildwechsel und Nebel (und weil man eben rücksichtsvoll ist), kein Stress im Job, auch wenn man mal einen Fehler macht ist das alles nicht so wild. Wir beginnen, uns zu entspannen und das Leben zu genießen. Wenn ich in D von der Arbeit nach Hause kam, war ich fix und alle und gestresst vom Straßenverkehr. Hier komme ich an, gucke aufs Meer und genieße die unglaubliche Ruhe. Nichts muss, alles kann. Muss aber auch nicht.

Die Jungs fangen langsam an, immer mehr Englisch und Französisch in ihren Wortschatz zu integrieren. So sagte der Große heute: „Das da, das ist mein Lego „favori“!“. Ok. Der Kleine übt fleißig, indem er französische Lieder trällert. Nicht immer so, dass ich es verstehen würde, aber es kommt! Wir lieben den akadischen Einschlag im Französischen, der hier allgegenwärtig ist. Das Linguistenherz in mir schlägt definitiv höher, trotz gesenktem Blutdruck.

Habt Ihr noch ein paar Marshmallows? Die Blätter färben sich immer mehr, wir ziehen unsere Cardigans an und tragen Schals. Wunderschön ist die Laubfärbung des kanadischen Ahorn zu beobachten.

Habt Ihr Lust auf Englischlernen in Nova Scotia im Herbst? Die Sprachschule in Lunenburg (Eurocentres Atlantic Canada) hat kurzfristig noch ein paar Plätze frei! Sagt schnell Bescheid und kommt in den Genuss der Gastfreundschaft hier in Nova Scotia!

https://eurocentres-atlanticanada.com

Nächste Woche verlassen wir „unser“ geliebtes Domizil auf Heckman’s Island. Winter is coming, und mit ihm ein gemietetes Haus in Lunenburg. Mit ganz viel Internet!

Am Lagerfeuer: „In Hamburg sagt man TSCHÜSS“

Am Lagerfeuer: „In Hamburg sagt man TSCHÜSS“

Was machen wir so die letzten Stunden vorm Abflug nach Kanada? Der Container ist auf dem Weg, die Wohnung ist geräumt, geputzt und übergeben, Omas Wohnung wurde erfolgreich annektiert, die letzten Teile wurden flugs in einen weiteren Koffer (ok, 2…) verpackt (kostet ca 71€ extra bei Online-Buchung). Was tun wir am Tag vor unserer Auswanderung nach Kanada?

Neben ganz banalen Dingen wie Autoputzen und Wäsche waschen gönnen wir den Kindern und uns wunderschöne letzte Treffen mit lieben Freunden auf schattigen Spielplätzen. Das tut soooo gut nach den Anstrengungen der letzten Tage und fühlt sich so vertraut an, dass wir schon fast vergessen, dass wir ja bald „Tschüss“ sagen müssen. Unsere Kinder meistern das (noch?!) recht gut, wir Erwachsenen heulen… Es bricht mir das Herz, meine Kinder mit ihren Freunden so einträchtig spielen zu sehen und zu wissen, dass sie auf ein nächstes Treffen lange warten werden müssen.

Es gibt ja so viele Abschiedslieder, wir Menschen brauchen offenbar musikalische Unterstützung, um diesen emotionalen Kraftakt zu meistern. „Abschied ist immer ein bißchen wie sterben“ sang mir schon meine Mutter vor, als meine Kindergartenfreundin für ein paar Wochen in den Urlaub fuhr und ich traurig war. Ob mich das getröstet hat weiß ich nicht mehr. Als unser Großer aber im Auto aus vollem Halse „In Hamburch sacht man tsch-ü-hüss!“ anstimmt muss ich lachen und wir stimmen alle ein. Laut und schief singen wir gegen den Abschiedsschmerz an und fühlen uns hinterher ein wenig besser.

Zuhause sehen wir, dass unsere erste Airbnb Vermieterin in Halifax uns eine E-Mail geschrieben hat: Sie fragt u.a., ob wir gern Lasagne am Montag essen möchten, dann müssten wir am 1. Tag nicht gleich einkaufen gehen! Wie süß ist das bitte?!? Oh Canada. Auch ein sehr schönes Lied.

Liebe Freunde und Familie: Danke für alles! Wir drücken Euch!Tschüss und auf bald

Das Tor zur Welt
Am Lagerfeuer – Thema Datenschutz und Newsletter

Am Lagerfeuer – Thema Datenschutz und Newsletter

Nun haben wir schon lange nicht mehr gemeinsam am Lagerfeuer gesessen, was einerseits dem schönen Wetter, Korrekturen und Vorbereitungen, andererseits aber auch der neuen Datenschutzregelung geschuldet ist. Jeden Tag erhalten wir alle Post und Mails zum Thema Datenschutz. Wir haben lange überlegt und abgewartet, was wir machen und haben uns nun entschieden, vorerst keine Newsletter mehr zu verschicken und die Kommentarfunktion vorerst einzufrieren (gar nicht so leicht bei dem Wetter).

Unsere Datenschutzrichtlinien findet Ihr wie gewohnt im Impressum.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns weiterhin hier im Virtual Language Lighthouse bei unserer Auswanderung begleitet und freuen uns auf weitere Lagerfeuergeschichten mit Euch!

PS: Und ganz bald gibt es wieder Neuigkeiten von uns…! Ihr dürft gespannt sein!!

Am Lagerfeuer: Der Countdown läuft!

Am Lagerfeuer: Der Countdown läuft!

Herzlichen Willkommen zurück am Lagerfeuer!

Unsere Auswanderung nach Kanada rückt immer näher und näher, der Countdown am unteren Ende unserer Seite zeigt an, dass die Anzahl der Tage nur noch zweistellig ist. Schluck! In den letzten Wochen haben wir einige von Euch getroffen, vielleicht „ein letztes Mal“ vor dem Umzug, auch wenn das immer so melodramatisch klingt und wir ja keine Auswanderer im 18. Jahrhundert sind. Es gibt glücklicherweise Flugzeuge, und Kanada ist nicht aus der Welt! Auf dem Weg nach Nova Scotia – der Flug von Hamburg über Island nach Halifax

Ein Urlaub in Nova Scotia lohnt sich, nicht nur, um uns zu besuchen. Gestern lief sogar eine Doku über Lunenburg im NDR Fernsehen NDR Doku über Lunenburg , die viele von Euch auch geguckt haben. Ja, es ist ein wirklich schönes Fleckchen Erde… So schön, dass natürlich auch viele andere Menschen dort Urlaub machen oder sogar leben wollen.

Wo können wir wohnen?

Noch immer sind wir auf der Suche nach Wohnraum, und leider können wir nicht nochmal vor unserem Umzug nach Kanada fliegen. Es bleibt also spannend. Selbst Airbnb ist uns diesmal keine große Hilfe. Eigentlich hatten wir schon ein Haus für 2 Monate angemietet, aber dann wurde die Reservierung von der Vermieterin einfach ohne Begründung storniert und das Haus dann zum doppelten Preis wieder reingestellt. Das fanden wir überhaupt nicht lustig, aber so sieht es aus. Die Region macht einen Riesenaufwand, neue Bürger anzuwerben http://www.nowlunenburgcounty.com, aber leider gibt es kaum Wohnraum zum Mieten. Viele Vermieter verdienen im Sommer das Geld fürs ganze Jahr. Da die Nachfrage so groß ist, empfehlen wir rechtzeitige Buchung. Oder in die wunderschönen Nachbarorte ausweichen. Oder eben doch mit dem Wohnmobil auf Tour gehen, der Campingplatz hat oft doch noch kurzfristig einen Stellplatz frei. http://www.lunenburgns.com/campground/ Zum Glück haben wir ein schönes, großes Zelt, in dem wir zur Not nächtigen könnten… Oder wir fahren mit unserem Wohnmobil durchs Land und treten in Fußgängerzonen auf! Ach nee, das hat ja schon eine andere Familie gemacht! 😉

RVing in Nova Scotia

Es tut sich was

Zu unserer großen Freude haben wir gestern die lang ersehnte Bestätigung der kanadischen Schule bekommen, dass unsere Kinder dort im nächsten Schuljahr angenommen sind. Hurra! Wir hatten unsere Jungs im Oktober letzten Jahres angemeldet, als wir eher spontan an dieser Schule vorbei gefahren sind und dort von der Schulsekretärin so lieb empfangen worden waren. Damals waren wir noch im Prozess, unsere Bewerbung für die permanent residency fertig zu stellen. Wir sind uns recht sicher, dass es wesentlich schwieriger gewesen wäre, die Jungs von Deutschland aus an der Schule anzumelden. Manche Dinge kann man einfach am besten regeln, wenn man vor Ort ist. Die Kinder können mit dem Schulbus zur Schule und wieder zurück gebracht werden, wie im Film! Allerdings sollte bis dahin geklärt sein, von WO sie abgeholt werden sollen.

Please pick them up from the green tent on the campsite, eh?

So, Ihr Lieben, und jetzt seid Ihr dran!

Heute haben wir überlegt, dass wir Euch mal ein wenig mitbestimmen lassen, worüber wir im nächsten Beitrag schreiben sollen. Immer mehr Freunde und Familienangehörige erfahren von unseren Umzugsplänen nach Kanada, und was ist wohl die am häufigsten gestellte Frage? Wählt selbst:

A) „Habt Ihr sie noch alle?“

B) „Wo genau wollt Ihr hin?“

C) „Habt Ihr schon nen Job?“

Bitte stimmt im Kommentarbereich ab und diese Frage werden wir dann im nächsten Beitrag ausführlicher behandeln. Wir freuen uns auf Eure Kommentare!!

Auswandern Kanada
Campfire Nova Scotia

Umzug nach Kanada

Der große Tag29. Juli 2018
Goodbye Hamburg!
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