Kategorie: Our life in Nova Scotia

Our life in Nova Scotia: Wintertag!

Our life in Nova Scotia: Wintertag!

Der Winter mit dem Schnee ist da! Vor ein paar Tagen noch drüber gesprochen und schon hat es geschneit! Hurra! Die Kinder sind glücklich und haben gleich einen Schneemann gebaut. Die Schule fiel aus, weil starke Glätte und Sturm befürchtet wurden, und so machten wir uns mit Nachbarn einen gemütlichen Bullerbü-Tag. Es gab Kaffee, Tee, Spaghetti in Großküchenmengen, veganes Dessert, das sogar meinem Mann sehr gemundet hat und nette Gespräche. Den Kinderzimmern sieht man an, dass fleißig gespielt wurde. 😉 Nun ist der schöne Snowday schon fast vorbei, es wird dunkel und es fängt leider an zu nieseln. Der Schnee wird wohl nicht bleiben und der Schneemann sieht auch schon etwas mitgenommen aus, aber das warme Gefühl im Bauch kommt sicherlich nicht nur von den ganzen Leckereien und wird uns bestimmt noch lange begleiten. Welch wohlig-weißer Wintertag. (Cheesy, ich weiß, aber immerhin ist bald Weihnachten, da darf man auch mal ein wenig rührselig sein, oder?)

Hier ein paar Fotos von unserm Winteranfang in Nova Scotia:

Schneehäubchen
Winter in Lunenburg, Nova Scotia
Our first Canadian Snowman

Achtung, Achtung: RV Lighthouse

Achtung, Achtung: RV Lighthouse

Liebe Virtual Language Lighthouse Freunde,

manche haben schon bemerkt, dass unser Leuchtturm Räder bekommen hat und nun flott in Nova Scotia, Kanada, als RV Lighthouse unterwegs ist. Sowas!

Guckt doch mal vorbei: Die neue Webseite ist online! https://www.rvlighthouse.ca

Indian Summer in Nova Scotia

Wir finden, dass sich mittlerweile einiges an Beiträgen auf unserer Webseite tummelt, aber für die Wohnwagen-/Reisefans ist es doch etwas unübersichtlich geworden, unsere Reisetipps zu finden. Außerdem haben wir noch eine tolle Reise durch eine andere kanadische Provinz in der Schreibfeder, über die wir berichten möchten. Welche Provinz haben wir noch besucht, außer Nova Scotia – wer weiß es? (Sorry, ich bin Lehrerin auf Unterrichtsentzug!)

Rissers Beach Provincial Park

Da wir weitere Reisen mit RV/Trailer konkret planen und Euch daran teilhaben lassen möchten – wenn Ihr Lust habt – finden wir, dass die Zeit für eine eigene Wohnmobiltour-Seite gekommen ist. Yeah!! Wir hoffen, dass so jede/r auf seine Kosten kommt! In den nächsten Wochen werden wir also mal richtig aufräumen auf dieser Seite. Ein Kuddelmuddel is das hier, meine Güte!

Hier im Virtual Language Lighthouse berichten wir nach wie vor von unserer Auswanderung nach Kanada (möglicherweise bald AUCH auf Englisch, da wir viele internationale Anfragen bekommen) und unserem Leben hier in Nova Scotia. Manchmal wird dieses eben auch im Wohnmobil oder Wohnwagen stattfinden. (Spätestens Ende Mai endet unser Winterrental in Lunenburg…!)

Nun wisst Ihr Bescheid, liebe Lighthouse-Freunde, und wir hoffen, dass wir Euch weiterhin auf unseren Seiten mit unseren Beiträgen erfreuen dürfen. Vielen Dank an alle lieben LeserInnen, die uns auch in der internetarmen Zeit zu Beginn in Kanada die Treue gehalten haben! Wir freuen uns riesig über Eure Kommentare, es ist so schön für uns, mit Euch in den Kontakt zu treten. Danke!! Thank you! Merci!

LaHave River in Fall

Mein Mann studiert gerade wieder Wohnmobil- und Wohnwagenangebote während ich hier schreibe.

Was findet Ihr denn eigentlich besser: Wohnwagen oder Wohnmobil?

Our life in Nova Scotia: Home sweet home oder so?

Our life in Nova Scotia: Home sweet home oder so?

“My home is where my heart is, sang schon die Gruppe Erasure aus meiner Jugend, und je älter ich werde, desto mehr möchte ich dem zustimmen. Ein Teil unseres Herzens wird natürlich immer bei unseren Lieben in Deutschland bleiben, die wir vermissen und an die wir oft denken.

Wie definiert Ihr denn  „zuhause“?

Wie Ihr ja wisst haben wir sehr lange nach einer Unterkunft in Lunenburg und Umgebung gesucht. Dieses Unterfangen gestaltete sich im Sommer als ziemlich schwierig – oder halt kostspielig! Wir hatten großes Glück, in unserer ersten Zeit ein solch schönes Ferienhaus (Waterfront!) mieten zu können, wo wir uns sehr wohl gefühlt haben. Dazu der atemberaubende Blick und, am wichtigsten, die liebe Nachbarschaft, in der wir mit offenen Armen aufgenommen wurden.

So fiel es uns auch nicht leicht, dieses Haus zu verlassen, aber den ersten Winter in Kanada wollten wir dann doch lieber in der „Stadt“ verbringen. Also legten wir uns ins Zeug und bemühten uns um ein sogenanntes „Winterrental“, also ein Ferienhaus, das im Winter zu einem sehr günstigen Preis vermietet wird. Dieses müssen wir Ende Mai wieder verlassen, aber es gibt uns die Möglichkeit, zu sehen, wie der Winter hier so verläuft und wo wir gern wohnen möchten. Auch hierfür mussten wir wieder sehr viele Angaben machen und Referenzen angeben (die auch kontaktiert wurden!). Das alles für einen Mietzeitraum von 8 Monaten! Wir gaben nicht auf und haben so lange „genervt“, bis wir letzten Monat endlich das endgültige OK bekamen.

Dadurch haben unsere Kids nun einen kürzeren Schulweg, der Schulbus hält eine Straße weiter (seit heute fährt auch unser Vierjähriger mit dem Schulbus!). Das Haus hat Fibre-Internet und ist echt schnell! Yeah!! Nun können wir fußläufig die vielen, schönen Geschäfte und Restaurants erreichen und müssen keine Angst haben, dass der Brunnen austrocknet. Wir haben in unserem kurzen Aufenthalt hier gelernt, dass Wasser etwas sehr Kostbares ist!

Auch in der neuen Nachbarschaft sind wir wieder mit offenen Armen empfangen worden (und selbst gemachten Muffins…mmmhhh!) und zum Glück können wir unsere früheren Nachbarn immer noch treffen. So aufwändig es auch war nach Kanada zu kommen, so freundlich werden wir hier aufgenommen, und das macht uns sehr glücklich.

Thank you, Canada!

We feel welcome here!

Und so sieht unsere „Winterquartier“ aus;

Home sweet home in Lunenburg, Canada

 

Am Lagerfeuer: Sooo schön!!

Am Lagerfeuer: Sooo schön!!

Ihr Lieben,

Oje, wir bekommen viele Nachrichten auf allen möglichen Kanälen, ob es uns denn gut gehe. Ja, uns geht es super!! Wir haben lediglich unser Internetguthaben sehr ausgeschöpft (seeehr teuer in Kanada) und hatten damit zu tun, unsren Alltag in Kanada zu meistern.

Neeee, in Nova Scotia gibts ja keine Jobs, heißt es oft. Es stimmt, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine gute Ausbildung/ein Studium gepaart mit guten Fremdsprachenkenntnissen (besonders Französisch!!) und einer gewissen Flexibilität und einer guten Ausdauer doch zu einem Job Offer führen können.

Leute, gute Englischkenntnisse sind das A&O, sowie Beziehungen. Meldet Euch so früh wie möglich bei Firmen, für die Ihr gern arbeiten würdet und besucht diese vor Ort, wenn möglich. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie viele Anfragen kanadische Firmen aus dem Ausland erhalten, da ist es sehr hilfreich, wenn man der Anfrage ein Gesicht zuordnen kann.

Wir haben von Anfang an sehr freundliche Menschen aus Kanada kennen lernen dürfen, und von diesen Beziehungen profitieren wir nun auch, in privater als auch wirtschaftlichen Hinsicht. Wir sind sehr dankbar für die Hilfe in jeglicher Hinsicht, die wir erhalten durften.

Es geht uns sehr gut, ich glaub, mein Blutdruck ist so niedrig, dass man ihn kaum noch messen kann. Kein Stress auf den Straßen, alle fahren vorsichtig aufgrund von Wildwechsel und Nebel (und weil man eben rücksichtsvoll ist), kein Stress im Job, auch wenn man mal einen Fehler macht ist das alles nicht so wild. Wir beginnen, uns zu entspannen und das Leben zu genießen. Wenn ich in D von der Arbeit nach Hause kam, war ich fix und alle und gestresst vom Straßenverkehr. Hier komme ich an, gucke aufs Meer und genieße die unglaubliche Ruhe. Nichts muss, alles kann. Muss aber auch nicht.

Die Jungs fangen langsam an, immer mehr Englisch und Französisch in ihren Wortschatz zu integrieren. So sagte der Große heute: „Das da, das ist mein Lego „favori“!“. Ok. Der Kleine übt fleißig, indem er französische Lieder trällert. Nicht immer so, dass ich es verstehen würde, aber es kommt! Wir lieben den akadischen Einschlag im Französischen, der hier allgegenwärtig ist. Das Linguistenherz in mir schlägt definitiv höher, trotz gesenktem Blutdruck.

Habt Ihr noch ein paar Marshmallows? Die Blätter färben sich immer mehr, wir ziehen unsere Cardigans an und tragen Schals. Wunderschön ist die Laubfärbung des kanadischen Ahorn zu beobachten.

Habt Ihr Lust auf Englischlernen in Nova Scotia im Herbst? Die Sprachschule in Lunenburg (Eurocentres Atlantic Canada) hat kurzfristig noch ein paar Plätze frei! Sagt schnell Bescheid und kommt in den Genuss der Gastfreundschaft hier in Nova Scotia!

https://eurocentres-atlanticanada.com

Nächste Woche verlassen wir „unser“ geliebtes Domizil auf Heckman’s Island. Winter is coming, und mit ihm ein gemietetes Haus in Lunenburg. Mit ganz viel Internet!

Our life in Nova Scotia: Outtakes Nachtrag

Our life in Nova Scotia: Outtakes Nachtrag

Outtakes Nachtrag:

Stromausfall auf Heckman’s Island. Zum 4. Mal in zwei Wochen. Wie schön, dass der Generator der Ferienhausbesitzer von nebenan, die ganze 4 Tage im Jahr da sind, so schön Lärm macht, dass man auch nachts den Stromausfall richtig genießen kann…

Bruuuuuummmm

Bruuuuuuummmm

Umzug nach Kanada

Der große Tag29. Juli 2018
Goodbye Hamburg!
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