Schlagwort: Französisch

Auswandern mit Kindern: Oh Tannenbaum

Auswandern mit Kindern: Oh Tannenbaum

Weihnachtsbräuche sind für Auswanderer manchmal gar nicht so leicht umzusetzen. Unsere Kinder fragen uns immer wieder, ob der Weihnachtsmann nun auch bei uns erst am 25.12. kommt und wo wir unseren Tannenbaum aufstellen wollen. Welchen Tannenbaum überhaupt? Noch haben wir keinen! Wie werden wir in unserem ersten Jahr der Auswanderung in Kanada Weihnachten feiern?

Teil 1: Oh Tannenbaum in Kanada.

OH Tannenbaum in Kanada


Kanada Tannenbaum Weihnachten Bunt
Oh Tannenbaum, wie schrill sind Deine Farben

Oh Tannenbaum, wie schrill sind Deine Blätter!

Eigentlich wollten wir in diesem kanadischen Superladen (mir fällt kein anderes Wort dafür ein – hier gibt es von der Jagdausrüstung bis zum Mixer einfach alles) nach Schlittschuhen gucken, aber dann kamen wir im Eingangsbereich aus dem Staunen nicht mehr raus. Wo eben noch die Halloween-Deko stand blinkte und funkelte es nun von allen Seiten und in wirklich allen Farben des Regenbogens. 

Kanada Tannenbaum pink Bräuche
Shocking – this Christmas tree is pink!

Wir konnten uns minutenlang nicht von dieser Szenerie, die wir sonst nur aus amerikanischen Filmen kannten, gar nicht losreißen. Einerseits waren wir völlig geflasht von dem ganzen Bling-Bling, aber irgendwie war es auch interessant, eine andere Interpretation von Weihnachten zu sehen. Wenn wir sonst zur Weihnachtszeit auf Reisen waren, so genossen wir die hygge Weihnachtsmärkte in Dänemark oder besuchten die festlich geschmückten Städte in Frankreich. Bislang haben wir hier in Lunenburg County in Nova Scotia auch eher die handgemachten, maritimen Weihnachtsdekorationen aus Holz gefunden (und uns gleich mit einem Leuchtturmanhänger eingedeckt!) https://www.rvlighthouse.ca/little-christmas-market-in-petite-riviere/

Aber, wie heißt es so schön: Geschmäcker sind zum Glück verschieden! Wir haben beschlossen, unseren Tannenbaum auf einer Farm in Lunenburg County auszusuchen. Hier gibt es nämlich Weihnachtsbäume wie Sand am Meer. Dies scheint ein richtiges Familienerlebnis zu sein, mit einer kleinen Kutschfahrt in den Wald, wo wir uns unseren Lieblingsbaum aussuchen können und am Ende gibt es heißen Apfelsaft. Ich hoffe ja noch auf ein wenig Schnee… Das ist dann mein Weihnachtskitsch! 

Kanada Lunenburg Schnee Winter Weihnachten
Lunenburg mit kleinem Schneehäubchen – malerisch!

Weihnachten auf Französisch

Natürlich sind hier nicht nur die Weihnachtsdekorationen anders, nein, auch die Sprache wenn es schneit, oder so. Alle Jahre wieder haben unsere Jungs in der Kita in der Weihnachtsbäckerei gesungen. Diese Lieder wird es in diesem Jahr nicht geben, zumindest nicht in der Schule. Ein bißchen wehmütig werden wir schon, besonders der Große denkt dann an seine schöne Kitazeit. „Melanklöterig“ nennen wir das bei uns.

Doch dann ertönt aus dem Kinderzimmer ein pathetisch gesungenes Mon beau Sapin!

Könnt Ihr erraten, um welches Lied es sich bei Mon beau Sapin handelt? 

Kanada Tannenbaum Sapin Weihnachten
Oh Tannenbaum – mon beau sapin!

Nächste Woche finden an unserer frankophonen Schule die Weihnachtskonzerte statt, und ich befürchte, dass ich ein paar Taschentücher einpacken muss. Leider bin ich bei solchen Veranstaltungen schnell gerührt. Vielleicht wäre ein bißchen Bling-Bling in dieser Situation doch ganz hilfreich…? 

Was meint Ihr? Wie kauft Ihr Euren Tannenbaum und wie schmückt Ihr ihn? Wäre ein wenig Bling-Bling genehm? Teilt uns Eure Meinung mit, erzählt von Euren Tannenbäumen – falls Ihr welche habt! Wir freuen uns über Kommentare und Bilder! 

Auswandern mit Kindern – Schule und Zweitspracherwerb im Zielland Kanada

Auswandern mit Kindern – Schule und Zweitspracherwerb im Zielland Kanada

Seit unserer Auswanderung nach Kanada mit unseren beiden Kindern bekommen wir sehr viele Anfragen von anderen Eltern, die gern wissen möchten, wie unsere Kinder unseren Umzug nach Nova Scotia erleben, wie es ihnen in der Schule geht und wie sie mit der neuen Sprache klar kommen. Eigentlich erwerben sie ja sogar zwei neue Sprachen, Französisch als Zweitsprache und „nebenbei“ Englisch als Drittsprache. Als Französisch- und Englischlehrerin finde ich deshalb natürlich besonders spannend, wie unsere Kinder die neue(n) Sprachen lernen. (Ihr hoffentlich auch!) Deshalb möchten wir Euch gern auf unsere Sprachreise mitnehmen und hier bei den „Lighthouse Kids“ immer mal wieder über Schule und Sprachenlernen berichten.

Falls Ihr noch mehr Informationen haben möchtet oder Fragen habt – oder vielleicht sogar Tipps – schreibt uns bitte ein Kommentar am Ende des Beitrags oder nutzt das Kontaktformular.

Paul speaks Germany!

„Paul speaks Germany“, erklärte ein kleiner kanadischer Junge seiner Mutter, als er nach den ersten Tagen „Grandir en Français“ nach Hause kam und von seinem neuen Kumpel erzählte. Dieser Paul ist mein Sohn, vier Jahre alt, und gerade mit uns aus Deutschland nach Kanada gezogen. Ja, Paul spricht Deutsch, jedenfalls hauptsächlich. Als unsere Auswanderungspläne für Kanada immer konkreter wurden, überlegten wir sehr eingehend, auf welche Schule unsere Kinder gehen könnten bzw. welche Tageseinrichtung für sie wohl am besten geeignet sei.

Nach langer Suche entschieden wir uns für die frankophone Schule der Region, da wir bei einem Besuch der Einrichtung ein sehr gutes Gefühl hatten, die Kinder gleich begeistert waren und die Schule ein Programm für kostenlose Betreuung für beide Kinder (4 und 7) hat. Noch dazu bin ich natürlich sehr erfreut, dass unsere Kinder mit Französisch aufwachsen, so in etwa kann man „Grandir en Français“ übersetzen.

Unser Großer ist schon 7 und war ein „Kann-Kind“, d.h., dass er im Prinzip schon mit 6 eingeschult hätte werden können, aber das fanden wir aus vielen verschiedenen Gründen nicht gut. Hier in Kanada ist er definitiv zu alt für die 1. Klasse, eigentlich wäre er hier schon in der 3. Ein Blick in das Klassenzimmer der 1. Klasse reichte, dass wir das verstanden. Die Tische und Stühle wären für ihn auf jeden Fall zu klein gewesen! Zum Glück wurde er in die 2. Klasse eingeschult, die eine so genannte Teilklasse aus 2. und 3. Klasse ist.

Auswandern mit Kind – welche Schule?

Unser Großer muss nicht nur Französisch lernen, sondern auch in Rekordzeit Lesen und Schreiben. Es ist nicht so, als dass ich nicht zuhause versucht hätte, mit ihm Französisch zu sprechen, aber aufgrund unserer Familiensituation in Deutschland war es für uns beide nicht so leicht, dies auch umzusetzen. Jetzt ärgert er sich manchmal, dass er die Hilfe nicht früher angenommen hat, aber wie soll ein 7jähriger auch abschätzen, was da auf ihn zukommt? Immerhin konnten wir doch noch ein paar Materialien finden, die ihnen beiden gefallen und mit denen wir eine Art Grundwortschatz aufgebaut hat. Nun ist er nach knapp 3 Monaten an der französischen Schule sehr glücklich und liest und schreibt auf Französisch. Noch nicht richtig und es fehlt ihm noch so einiges an Vokabular, aber er hat die Sprache verinnerlicht und macht stetig Fortschritte.
Paul hat sich in Deutschland immer die Ohren zugehalten, wenn ich mit ihm Französisch gesprochen habe. „Du hörst Dich gar nicht nach Mama an“, protestierte er. Verstehen konnte ich das ja schon, es ist ja auch komisch, wenn die Mutter plötzlich in einer anderen Sprache spricht. Aber ich machte mir auch ein wenig Sorgen, wie das denn in Kanada werden soll… ja, „Paul speaks Germany“! Dieser Satz ist in vielerlei Hinsicht ein sehr interessantes Statement, finde ich!

Muttersprache
Auswandern mit Kindern – Schule und Zweitspracherwerb

Wie Kinder ihre Muttersprache erwerben

Der Prozess des Sprachenlernens ist bei der Zweitsprache etwas anders als beim Erwerb der Muttersprache. Gucken wir uns doch mal an, wie Babys sprechen lernen:

Erinnert Ihr Euch, wie Eure Kinder sprechen gelernt haben? Wie oft haben wir dem glücklich sabbernden Kind „Ma – ma“ (oder „Pa-pa“) vorgesprochen, in der Hoffnung, dass das Kind unsere Bezeichnung wiederholt? Ich fand es so überwältigend zu erleben, wie meine Kinder aufmerksam geguckt haben (Aufmerksamkeit bekommt man als Lehrerin ja auch nicht immer ;-)) und versucht haben, die Laute nachzumachen und die Lippen zu formen. Was für eine Kraftanstrengung!

Erkennen Babys ihre Muttersprache(n)?

Ja! Studien haben gezeigt, dass selbst wenige Wochen alte Säuglinge den Unterschied hören, wenn sie eine andere als ihre Muttersprache hören. Der Rhythmus und der Sprachklang (die Phonetik) sind beispielsweise im Deutschen und Französischen recht unterschiedlich. Was passiert, wenn Babys oder Kinder plötzlich mit einer anderen Sprache konfrontiert werden? Glücklicherweise sind Babys noch nicht auf eine Sprache festgelegt, wenn sie zur Welt kommen. D.h., sie können schon ihre Muttersprache(n) von anderen Sprachen unterscheiden, aber dennoch sind die meisten Kinder in der Lage, schnell eine andere Sprache zu lernen.

Wieso lernen Kinder so schnell andere Sprachen?

Je älter ich werde, desto vergesslicher werde ich – geht es Euch auch so? Meine Kinder hingegen schlagen mich haushoch beim Memory-Spielen und können Neugelerntes schneller verarbeiten. Ok, ihre Gehirnwindungen sind noch jung und arbeiten fix, aber warum haben Babys nicht gleich die Fähigkeit, ihre Muttersprache zu sprechen? Dafür gibt es wohl eine Fülle von Gründen. Es läßt sich nur darüber spekulieren, warum Kinder, und insbesondere Babys und jüngere Kinder die Fähigkeit haben, schnell andere Sprachen zu lernen. Vermutlich hängt diese Flexibilität beim Sprachenlernen davon ab, dass unsere Kinder von uns, den Erwachsenen, absolut abhängig sind und daher mit uns kommunizieren können müssen. Babys imitieren ihre Bezugspersonen und ihre Gehirne arbeiten noch so rasend schnell, dass sie bald immer mehr Wörter lernen und anfangen, Sätze zu bilden. Sie wollen überleben, und dafür brauchen sie einen Erwachsenen, zu dem sie einen Bezug auch über die Sprache aufbauen können. Natürlich gibt es auch Kinder, die nicht so schnell Sprachen lernen, aber sicherlich schneller als ältere Menschen. 😉

Wie läuft es nun beim Zweitspracherwerb? Und wie funktioniert Schule in Kanada? Darüber berichten wir gern im nächsten Teil!

Auswandern mit Kind – Schultüte muss auch in Kanada sein!

Am Lagerfeuer: Winter is coming!

Am Lagerfeuer: Winter is coming!

Indian Summer in Nova Scotia

Ja, so geht die Zeit dahin und unsere website will offenbar auch das Zeitliche segnen. Liebe Freunde und Besucher, leider sehen wir, dass einige Kommentare nicht genehmigt wurden und auch wir manches nicht kommentieren konnten. Wieso? Weshalb? Warum? Darauf gibt es nicht mal eine dumme Antwort. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass wir ein paar unserer Artikel auch auf Englisch verfasst haben. (Drücke auf EN im Startmenü) Es tut uns jedenfalls sehr Leid!

Wie Ihr seht haben sich die Bäume ihrer bunten Blätter fast entledigt, es wird Winter. Tatsächlich kann ein einziger kleiner Sturm alle verbliebenen Souvenirs an den Sommer wegpusten. Und was war das für ein Sommer! War es nicht wie ein Traum, diese lange Hitze? In Deutschland haben wir ja aufgrund der Auswanderung nicht soooo viel davon mitbekommen (nur innerlich geflucht, dass jetzt ein langwöchiger Urlaub an der Nordseeküste genau das richtige gewesen wäre). Aber auch hier in Nova Scotia war der Sommer trocken und schön, nur dass manche Brunnen trocken liefen. Zum Glück gibt es den Watermarket!!! Wir hatten nur noch orangefarbenes Wasser, was zumindest meine blonden Haare komisch färbte. Zum Glück hat mir eine liebe Kollegin eine hervorragende Friseurin empfohlen, die mir ein paar sehr gute Tipps gegeben hat ( und noch dazu einen tollen Haarschnitt!).

Im Nachhinein erscheint uns der Sommer wie im Flug vergangen zu sein, obwohl das natürlich gerade in Deutschland nicht stimmt. Is klar, dass der Sommer, wo wir auswandern und Kisten packen müssen, der heißeste seit Jahren sein musste! War auch schon 2003 so, als ich meine Examensarbeit schrieb. Gewöhnt Euch nicht an solche Sommer, wir haben in nächster Zeit nichts dergleichen vor! Hehe.Stattdessen können wir feststellen, dass sich unsere Kinder unglaublich wohl fühlen auf ihrer französischsprachigen Schule. Sie fahren ganz selbst verständlich mit dem Bus. Unsere Kinder haben keine Hausaufgaben und gehen morgens ohne großes Gemurre los. Das macht uns extrem glücklich. Beide verinnerlichen immer stärker das Französische, so bringt sich unser Kleiner, eher schüchterner Junge, laut seiner Klassenlehrerin immer mehr ein und zuhause hat er schon einen leichten französischen Akzent im Deutschen.

Unser Großer hat in Rekordzeit Lesen gelernt und hat auch dank seines Lehrers, der sich sehr um ihn bemüht, die französischen Lautregeln verinnerlicht. Letztens hat er mir ganz unvermittelt aus einem Batman-Buch für Leseanfänger (die Bibliothek der Schule ist ein unglaublich toller Fundus!) vorgelesen und dabei erklärt, dass die Endung -eau, z. B. in „bateau“ wie „o“ ausgesprochen wird. Danach hatte er noch voll Bock, seinen Kumpels in Deutschland davon zu erzählen und so erhielten einige Freunde eine Gratis-Lektion in „Französisch für Anfänger“. Großartig!

Lesen lernen en français

Uns gefällt es sehr gut, in Lunenburg County zu wohnen. Wir haben nette Nachbarn und großartige Schulen, und hier wird auch richtig gefeiert! Halloween war eine tolle Möglichkeit, noch mehr Nachbarn kennen zu lernen (wir müssen nie wieder Süßigkeiten kaufen, nie wieder!) und Weihnachten wird hier auch so richtig schön gefeiert, mit Weihnachtsmärkten und allem pi pa po. Ein Besuch lohnt sich also auch im Winter, liebe Freunde! Guckt mal bei https://rvlighthouse.ca vorbei, dort haben wir einige Tipps für die Adventszeit zusammengetragen. Kiek mol wedder in!

Am Lagerfeuer: Sooo schön!!

Am Lagerfeuer: Sooo schön!!

Ihr Lieben,

Oje, wir bekommen viele Nachrichten auf allen möglichen Kanälen, ob es uns denn gut gehe. Ja, uns geht es super!! Wir haben lediglich unser Internetguthaben sehr ausgeschöpft (seeehr teuer in Kanada) und hatten damit zu tun, unsren Alltag in Kanada zu meistern.

Neeee, in Nova Scotia gibts ja keine Jobs, heißt es oft. Es stimmt schon, gute Englischkenntnisse sind das A&O, sowie Beziehungen. Meldet Euch so früh wie möglich bei Firmen, für die Ihr gern arbeiten würdet und besucht diese vor Ort, wenn möglich. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie viele Anfragen kanadische Firmen aus dem Ausland erhalten, da ist es sehr hilfreich, wenn man der Anfrage ein Gesicht zuordnen kann.

Wir haben von Anfang an sehr freundliche Menschen aus Kanada kennen lernen dürfen, und von diesen Beziehungen profitieren wir nun auch, in privater als auch wirtschaftlichen Hinsicht. Wir sind sehr dankbar für die Hilfe in jeglicher Hinsicht, die wir erhalten durften.

Es geht uns sehr gut, ich glaub, mein Blutdruck ist so niedrig, dass man ihn kaum noch messen kann. Kein Stress auf den Straßen, alle fahren vorsichtig aufgrund von Wildwechsel und Nebel (und weil man eben rücksichtsvoll ist), kein Stress im Job, auch wenn man mal einen Fehler macht ist das alles nicht so wild. Wir beginnen, uns zu entspannen und das Leben zu genießen. Wenn ich in D von der Arbeit nach Hause kam, war ich fix und alle und gestresst vom Straßenverkehr. Hier komme ich an, gucke aufs Meer und genieße die unglaubliche Ruhe.

Die Jungs fangen langsam an, immer mehr Englisch und Französisch in ihren Wortschatz zu integrieren. So sagte der Große heute: „Das da, das ist mein Lego „favori“!“. Ok. Der Kleine übt fleißig, indem er französische Lieder trällert. Nicht immer so, dass ich es verstehen würde, aber es kommt! Wir lieben den akadischen Einschlag im Französischen, der hier allgegenwärtig ist. Das Linguistenherz in mir schlägt definitiv höher, trotz gesenktem Blutdruck.

Habt Ihr noch ein paar Marshmallows? Die Blätter färben sich immer mehr, wir ziehen unsere Cardigans an und tragen Schals. Wunderschön ist die Laubfärbung des kanadischen Ahorn zu beobachten.

Habt Ihr Lust auf Englischlernen in Nova Scotia im Herbst? Die Sprachschule in Lunenburg (Eurocentres Atlantic Canada) hat kurzfristig noch ein paar Plätze frei! Sagt schnell Bescheid und kommt in den Genuss der Gastfreundschaft hier in Nova Scotia!

https://eurocentres-atlanticanada.com

Nächste Woche verlassen wir „unser“ geliebtes Domizil auf Heckman’s Island. Winter is coming, und mit ihm ein gemietetes Haus in Lunenburg. Mit ganz viel Internet!

Neues von den Neuschotten im Urlaub auf Cape Breton

Neues von den Neuschotten im Urlaub auf Cape Breton

Nun haben wir schon Ende August, d.h., dass wir schon seit 4 Wochen als permanent residents in Kanada sind! Ist das zu fassen! Wir haben so viel geschafft in dieser Zeit und haben dennoch den wundervollen Nova Scotia Sommer genießen können. Das Wetter ist herrlich, das Meer erfrischend, die Strände nicht so voll und die Leute freundlich. Als wir letzte Woche Oma vom Flughafen Halifax abholten bekamen wir so ein ganz komisches Gefühl. Normalerweise sind ja 2-3 Wochen die gängige Urlaubsspanne für Kanada. Theoretisch wäre also jetzt unser Rückflug angesagt gewesen. Stattdessen haben wir unsere Oma abgeholt, damit sie bei uns Urlaub machen kann. Wir waren sehr froh, sie zu sehen und dass wir nicht zurück fliegen mussten!

Als Permanent Residents kommen wir in den Genuss vieler Vorteile, sei es bei der Jobsuche, dem Autokauf, der Krankenkasse,… wir sind so froh und dankbar, dass wir über den Express Entry gekommen sind! Wir haben kaum Einschränkungen in Bezug auf Jobs, wir könnten uns sogar selbstständig machen.

Unseren Container durch den Zoll zu holen war eine reine Formsache von wenigen Minuten. Wieder zahlte es sich wohl aus, dass uns unser beauftragtes Unternehmen gut vorbereitet hatte und wir alle Unterlagen ordentlich beieinander hatten. Der Container wurde auf unseren Wunsch hin kurzfristig an einem Samstag geliefert, es lief alles reibungslos! Wir hatten nicht damit gerechnet, dass das Unternehmen noch Helfer schickt und hatten selbst noch über Freunde Hilfe geholt, sodass wir am Ende 6 Leute zum Entladen unseres 20 Fuß Container hatten. 30 Minuten hat das Entladen gedauert, wir mussten nur ansagen, was wohin gepackt werden sollte. Wir hatten gut zu tun mit unserer Liste, aber da wir uns schon vorher markiert hatten, welche Kiste mit ins Ferienhaus sollten (die mit Lego natürlich!), ging auch das zügig. Und wir hatten uns so viele Gedanken gemacht!

Am Montag sind wir zu der neuen Schule der Jungs gefahren, um mit dem Schulleiter zu sprechen und einen kleinen Rundgang zu machen. Der Schulleiter war sehr geduldig und freundlich, die Räumlichkeiten hell und äußerst gut ausgestattet. Nach diesem Termin waren wir alle sehr erleichtert, besonders, weil unser Großer wohl nicht der Einzige sein wird, der noch nicht perfekt Französisch spricht. Ja, Nova Scotia ist überwiegend englischsprachig, aber wir haben uns bewusst für die französischsprachige Schule entschieden.

Lake Ainslie,Cabot Trail

Nun sind wir auf Cape Breton Island im Norden Nova Scotias, um Oma unseren geliebten Cabot Trail zu zeigen. Wir wandern, planschen und fahren den Trail. Letzte Sommertage bevor der kanadische Arbeits- und Schulalltag beginnt. Puhhhh. Aber noch sind die Tage warm, das Meer so erfrischend, die Strände nicht so voll und die Menschen freundlich…

A bientôt, bonnes vacances!

Umzug nach Kanada

Der große Tag29. Juli 2018
Goodbye Hamburg!
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